Nicht der Stahl allein macht ein Haus heiß. Überhitzung entsteht, wenn solare und interne Wärmelasten größer sind als Verschattung, Dämmung, Speichermasse und Lüftung gemeinsam bewältigen können.
1. Wärmewege verstehen
Dach, Fassade, Fenster, Luftleckagen und interne Lasten wirken gleichzeitig. Westverglasung und dunkle Dachflächen können kritischer sein als eine gut gedämmte Wand.
2. Durchgehende Dämmung
Dämmstoff nur zwischen Stahlprofilen reicht nicht. Eine durchgehende Außendämmung und berechnete Details an Sockel, Dachrand, Fenstern und Modulstößen begrenzen Wärmebrücken.
3. Glas und Verschattung
Neben dem U-Wert ist der solare Energiedurchlass wichtig. Außenliegende Verschattung stoppt Sonnenenergie, bevor sie den Raum erreicht.
4. Luftdichtheit und Lüftung
Eine dichte Hülle verhindert unkontrollierten Warmlufteintrag. Frischluft, Nachtkühlung und gegebenenfalls Kühlung müssen für Nutzung und Klima geplant werden.
Checklist
- Wärmewege verstehen
- Durchgehende Dämmung
- Glas und Verschattung
- Luftdichtheit und Lüftung
- Projekt technisch prüfen lassen
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